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Bio-Hühnerfutter – Sinn oder Unsinn?

Die private Haltung von Hühnern hat verschiede Gründe. Einen gesunden Bestand erreicht der Halter am einfachsten durch das richtige und vor allem gesunde Futter. Wie beim Menschen geht hier der Trend in die Richtung des biologischen Anbaus des Getreides.

Warum Getreide nicht gleich Getreide ist

Die Schaffung von Ausgleichsflächen für eine Bebauung und andere Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Anbauflächen immer kleiner werden. Das zwingt die Landwirtschaft dazu, die Erträge zu steigern. Neue Züchtungen, die auch teilweise genetisch verändert wurden, kommen dann immer mehr zum Einsatz. Teilweise werden diese neuen Getreidesorten auch für einen bestimmten Verbrauchszweck modifiziert. Es ist klar, dass sich der Hühnerhalter da so seine Gedanken macht. Zumal eine große ausländische Firma nicht gerade für Akzeptanz gesorgt hat.

Und jeder, der Hühner sein Eigen nennt, weiß genau, dass die Qualität vom Ei vor allem vom Futter abhängt. Der Privatmann bevorzugt deshalb Bio-Hühnerfutter. Dieses Futter ist nicht mit Pestiziden oder Herbiziden belastet. Es werden im Bioanbau auch selten hochgezüchtete Sorten verwendet. Denn diese neuen Sorten vertragen die alt hergebrachten Anbaumethoden nicht so gut. Sie gedeihen eben nur, wenn der Acker frei von anderen Pflanzen ist.

Damit das so bleibt, werden leider Gifte versprüht, die dann auch im Korn landen. Die Hühner nehmen es auf und geben es an die Eier weiter. So landet alles wieder beim Menschen. Außerdem sind diese Tiere auf eine natürliche Fütterung angewiesen, damit sie gesund bleiben. Der Gesundheit zuliebe greifen deswegen auch immer mehr Hühnerhalter zum Bio-Hühnerfutter.

Die Anforderungen an das Futter steigen

Neben Getreide als Bio-Hühnerfutter werden auch natürliche Zusätze angeboten. Bei allem, was noch so im Futter enthalten sein sollte, ist die Qualität aus natürlichem und biologischem Anbau wichtig.

Vergleichen Sie Hühnerställe und Zubehör zur HühnerhaltungAlle Zutaten sollten ihren natürlichen Ursprung haben. Gerade bei bestimmten Zusätzen ist das sehr wichtig. Die künstlichen Zugaben werde oft von den Hühnern vollkommen aufgenommen. Aber wenn bestimmte natürliche Trägerstoffe fehlen, kann das Huhn sie nicht wirklich verwerten oder aber ein Überangebot nicht einfach wieder ausscheiden.

Gerade die natürlichen Mechanismen bei der Futterverwertung sind für das Tier sehr wichtig. Denn der Organismus weiß selbst am besten, was gerade gebraucht wird und was nicht. Genau diese Natürlichkeit der Futtermittel aus biologischem Anbau stärkt den gesamten Hühnerbestand. Auch bei besonderen Hühnerrassen mit einem auffallenden Gefieder sorgt die Natürlichkeit des Futters für den gewünschten Glanz und für die Farbenpracht. Die Hersteller für Hühnerfutter haben sich schon längst auf die neuen Anforderungen der Kunden eingestellt und bieten sehr viele Futtersorten in Bio-Qualität an.

Selber mischen oder fertig kaufen?

Hier gehen wie in vielen Bereichen des Lebens die Meinungen stark auseinander. Auch hier haben die Hersteller von Bio-Hühnerfutter die Wünsche der Kunden erfüllt. Alle Komponenten werden einzeln angeboten. Dadurch kann der Hühnerfreund das Futter genau nach seinen Erfahrungen und für seine speziellen Zwecke selber zusammenstellen. Natürlich ist auch hier die Bio-Variante im Sortiment zu finden. Ebenso verhält es sich bei den fertigen Mischungen.

Unbelastetes und natürliches gewachsenes Bio-Hühnerfutter ist den Hühnerhaltern sehr wichtig geworden. Die Tiere sind eben schon lange bei den Besitzern keine Ware, sondern gehören zur Familie. Dabei spielt es keine Rolle, ob nun eine seltene Hühnerrasse durch Zucht erhalten werden soll oder ob es sich um Tiere für die Zuchtschau handelt. Die natürliche Schönheit wird eben am besten mit Bio-Hühnerfutter erreicht.

Hühner nur Körnerfresser?

Hühner sind übrigens keine reinen Körnerfresser. Wer sie schon einmal intensiv beobachtet hat, weiß, dass sie auch einen Wurm oder andere Insekten nicht verschmähen. Auch Grashalme landen ab und zu im Huhn. Ja selbst Fleisch wird von ihnen aufgepickt. Daraus lässt sich schließen, dass Hühner eben keine reinen Körnerverzehrer sind. Sie sind wie der Mensch sehr vielseitig, was die Verwertung von Futter anbelangt. Der erfahrene Hühnerhalter weiß das natürlich schon.

Aus diesem Grund gibt der Hühnerbesitzer gerne einmal Mehlwürmer aus der eigenen Zucht. Streng genommen sind es die Larven des Mehlkäfers und keine Würmer. Sie liefern den Tieren eine große Extraportion an wichtigen Proteinen. Außerdem werden diese „Würmer“ von den Hühnern als eine Delikatesse betrachtet und schnell aufgepickt. Hier ist jedoch zu beachten, dass die Reste nicht zu lange im Freilauf liegenbleiben.

Andere Tiere und Insektenjäger könnten sich sonst zu dem Hühnerbestand dazu gesellen. Es gibt sie in Bio-Qualität. Das bedeutet, dass sie in einer natürlichen Umgebung für den Verkauf gezüchtet werden.

Die Nahrung des Mehlwurms, ebenfalls aus biologischem Anbau, besteht in der Regel aus Obst und Gemüse und Weizenkleie. In der Legezeit kann dieses kleine Extra auch in der Zucht nicht schaden.


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