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Hühnermilben bei Hühnern

Was sind Hühnermilben?

Milben gehören zu den Ektoparasiten und leben außerhalb des Körpers ihres Wirtes. Dabei ernähren sie sich entweder vom Blut oder den Hautschuppen des Tieres, auf dem sie sich befinden. Dabei können sie Irritationen der Haut auslösen und Entzündungen oder andere schwerwiegende Krankheiten begünstigen.

Zecken sind bei der Hühnerhaltung ein ProblemDer Schutz vor solchen kleinen Mitbewohnern Ihrer Hühner ist daher besonders wichtig. Nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sollte der Befall möglichst gering gehalten werden. Einiger Arten können auch auf andere Tier, die Sie halten, oder sogar auf Sie selbst überspringen und dort weiteren Schaden anrichten. Bei starkem Befall mit Hühnermilben kann es sogar zu einem erhöhten Blutverlust der betroffenen Tiere kommen.

Dabei werden Hühnermilben in zwei Hauptkategorien unterteilt. Dazu zählen die nordische sowie die rote Hühnermilbe. Hier liegt der Unterschied beider Hühnermilben hauptsächlich darin, dass die nordische Milbe Ihre Tiere auch am Tage befällt. Aber auch Flöhe und die Federmilbe zählen zu den weit verbreiteten Hühnermilben und können erhebliche Schäden verursachen.

Um Hühnermilben bekämpfen zu können, sollten Sie einige Dinge beachten, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Symptome, Ursache, Verlauf und Ansteckung

Die verschiedenen Hühnermilben verursachen auch oft unterschiedliche Symptome bei Ihren Tieren.

Die Federmilbe beispielsweise lässt die Federn Ihrer Hühner wie angefressen aussehen. Sie ernährt sich von Hautschuppen und verursachen dabei einen Juckreiz, den das Huhn lindern möchte. Dabei entsteht der zerfressene Eindruck, der bis hin zum Ausfall der Federn führen kann.

Bei der Hühnerhaltung dabei sein.Anders sehen die Symptome bei der roten Vogelmilbe aus. Sie sind tagsüber in kleinen Ritzen des Stalles versteckt, befindet sich nur nachts auf Ihren Tieren und saugt dann vom Blut betroffener Hühner während diese die Nachtruhe einnehmen. Nahezu gleiche Probleme treten auch bei der nordischen Vogelmilbe auf. Anders als bei der roten Art, ist diese allerdings auch am Tage auf den Hühnern zu finden. Im schlimmsten Fall kann sich das Huhn bei einem Befall mit diesen Milben mit Pocken – Diphterie, Vogelcholera oder die Pseudo-Vogelpest anstecken. Aber auch bereits die Schwächung Ihrer Hühner kann zu einem erheblichen Ausfall in der Produktion führen.

Auch Kalkbeinmilben können erhebliche Symptome verursachen. Wie der Name es bereits erahnen lässt, befällt diese Art die Beine der Hühner und lässt sie aussehen, als würde sich eine Schicht Kalk darauf befinden. Die kleinen Milben graben sich kleine Gänge unter der schuppigen Haut der Hühner und setzen dort ihre Eier ab. Dies verursacht nicht nur einen starken Juckreiz und entzündete Beine bei den Tieren sondern mindert meist auch die Produktionsleistung.

All diese Ektoparasiten können einen immensen Schaden an Ihren Hühnern hinterlassen und es sollten bei einem erkannten Befall möglichst schnell damit begonnen werden, die Hühnermilben zu bekämpfen. Kieselgur für Hühner ist dann das beste Produkt, denn es ist natürlich und wirkt ohne Nebenwirkungen. Wie Sie das Produkt verwenden, finden Sie im folgenden Abschnitt.

Wie können Sie Hühnermilben bekämpfen?

Eine schnelle Maßnahme zum Hühnermilben bekämpfen ist gerade bei einem starken Befall äußerst wichtig. Insektizide kommen dann oft sehr schnell zum Einsatz. Diese können aber Nebenwirkungen und schlechte Gerüche verursachen. Zudem gibt es bereits Generationen von Hühnermilben, die auf einige Insektizide nicht mehr anspringen und resistent dagegen geworden sind.

Ein Hahn gehört oft zur Huehnerhaltung dazu.Spezielle Präparate wie beispielsweise die Kieselgur für Hühner sind da schon wirksamer.

Kieselgur ist eine weiße pulvrige Substanz und ein natürliches Mittel gegen viele kleine Ungeziefer und Parasiten. Es besteht hauptsächlich aus den Schalen fossiler Kieselalgen und ist beim Hühnermilben bekämpfen ein wahrer Helfer. Kieselgur wird direkt auf das Huhn aufgetragen und wirkt dort aktiv gegen die Parasiten. Die Panzer der Milben werden von den Algen leicht angeritzt und die Milbe trocknet aus und stirbt. Kieselgur bei Hühnern wirkt schnell und verhindern eine weitere Ausbreitung der Milben. Auch der Stall kann mit Kieselgur wieder von Hühnermilben befreit werden. Dazu pudern Sie einfach kompletten Stall mit dem Kieselgur für Hühner ein. Tragen Sie aber unbedingt eine Atemmaske und achten Sie darauf auch die kleinsten Ritzen zu treffen. Einfach ist es aber, die Kieselgur mit Wasser zu vermischen und dann im Raum mit einer Druckluftspritze verteilt.

Sie können Kieselgur für Hühner auch bereits vor dem Befall Ihrer Tiere zur Prävention nutzen. In der Stallpflege bietet sich die Kieselgur an, um kleine Hühnermilben bereits an der Vermehrung zu hindern.

Außerdem hat Kieselgur bei Hühnern den entscheidenden Vorteil, dass die Milben dagegen keine Resistenz entwickeln. Kieselgur wirkt also immer wieder, auch wenn Sie es bereits zur Vorbeugung genutzt haben.

Fazit

Hühnermilben sind nicht nur eine Belästigung für Ihre Tiere – auch Sie können von den kleinen Schädlingen immensen Schaden erleiden. Da einige Arten dieser Parasiten auch auf den Menschen übertragbar sind. Außerdem können Ihnen bei einem starken Blutverlust und Mangelerscheinungen Ihrer Hühner auch wirtschaftliche Schäden entstehen.

Eine Hühnermilben Bekämpfung oder sogar die Prävention ist daher ein wichtiger Aspekt in der Pflege des Stalles und der Tiere selbst. Kieselgur für Hühner hat sich dabei als besonders vorteilhaft rausgestellt. Die natürliche Substanz hilft Ihren Tieren schnell und ohne Nebenwirkungen zu verursachen. Zudem bauen die Milben gegen Kieselgur keine Resistenz auf und Sie können das Produkt immer wieder nutzen, wenn es zu Problemen kommt. Ihre glücklichen Hühner werden es Ihnen sicherlich mit vielen Eiern danken.

Zuletzt geändert am: 11. Apr 2018 @ 10:49


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