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Wissenswertes über Hühner

Auch wenn Haushühner zu den Tieren gehören, die häufig auf Bauernhöfen oder auch bei Hobbyhühnerhaltern zu sehen sind, gibt es sicherlich Dinge, die vor allem die Neulinge unter den Hühnerfreunden noch nicht wissen werden.

Die Vorfahren unserer jetzigen Haushühner

Die Vorgängerart der Hühner lebte vor 85 Millionen Jahren auf der Erde und wurde im US-Bundesstaat Texas gefunden. Sie nennt sich Austinorni Lentus. Diese Art ist natürlich längst ausgestorben und gehörte noch nicht zu den Vögeln, sondern zu den Reptilien. Unsere heutigen Haushühner stammen von einer Wildhuhnart ab, die sich Burma-Bankivahuhn nennt, das in Südostasien zu Hause ist.

Es gehört zu Familie der Fasanenartigen und zur Gattung der Kammhühner. Dieses Wildhuhn wurde im sechsten Jahrtausend vor Christus domestiziert, und zwar zuerst in China. Es hat eine bessere Flugfähigkeit als unsere heutigen Haushühner und ist auch kein Standvogel, sondern wandert von Zeit zu Zeit mit seiner Hühnerschar weiter. Unsere jetzigen Haushühner sind dagegen ausgesprochen bodengebunden und haben eher schlechte Flugfähigkeiten.

Die Ernährung unserer Haushühner

Es ist wichtig für ein Haushuhn, in seinem Magen sogenannte Gastrolithen zu haben. Das sind kleine Magensteine, die Hühner von selbst aufnehmen, damit auch hartes Futter in ihrem Magen zerkleinert werden kann. Hühner ernähren sich von Körnern, Gras, Würmern, Schnecken, Insekten und zuweilen sogar Mäusen. Sie scharren bei der Futtersuche gern mit den Füßen im Boden herum.

Durch die Zucht veränderte sich beim Haushuhn das Legeverhalten

Junge Haushuhnhennen legen sehr viele Eier. Das können 100-200 Stück im Jahr werden. So viele Eier legen Hennen allerdings nur, wenn die gelegten Eier ihnen täglich weggenommen werden. Ist das nicht der Fall, dann kommt der Bruttrieb zum Vorschein. Liegen in einem Nest ungefähr 10 bis 15 Eier, wird die junge Henne beginnen, diese Eier auszubrüten.

Wenn sich ein Hahn unter den Hühnern befindet, legt eine Henne in den ersten drei Wochen nach der Paarung befruchtete Eier. Die Hennen des heutigen Haushuhns legen aber auch ohne Paarung Eier, die dann allerdings unbefruchtet sind. Wenn die Küken in befruchteten Eiern beginnen zu piepsen, dann reagiert die Henne darauf mit Glucklauten. Das animiert die Küken dazu, zuerst ein kleines Luftloch in die Eierschale zu hacken. Dann frisst das Küken zuerst die Nahrung im Inneren des Eis, hackt weiter und schlüpft aus der Eierschale heraus.

Weitere Tipps, die bei der Hühnerhaltung wichtig sind

Nur junge Hennen legen viele Eier. Eine Henne kann bis zu 20 Jahre alt werden, wird aber nur in den ersten beiden Jahren sehr viele Eier legen. Aus diesem Grund werden Hühner häufig sehr jung geschlachtet. Wer Hühner allerdings hält, um sich an ihnen zu erfreuen, wird von den Hennen so einer Hühnerschar ein Nest voll Eier bekommen. Die eigenen Eier sind hervorragender Qualität, wenn die Hühner hochwertiges Futter erhalten haben und wenn es ihnen gut geht.


Hühner baden nicht im Wasser, sondern im Sand. Das ist wichtig für sie, damit Parasiten aus ihrem Federkleid entfernt werden. Sie sollten deshalb bei der Hühnerhaltung immer daran denken, dass irgendwo eine Ecke vorhanden ist, wo ein Sandbad möglich ist. Eventuell müssen Sie diesen Platz überdachen, damit der Sand dort nicht nass werden kann.


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