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Sachsenenten

Steckbrief + -
Gewicht: 3,50kg
3,00kg
Winterleger:
Legeleistung: 80
Eierfarbe: eifarbe_weiss
Anfängerrasse
Vor der Anschaffung der ersten Enten gibt es einiges zu beachten. Der foglende Ratgeber hilft dir dabei unnötige Fehler zu vermeiden.

Die Sachsenenten wurden in Chemnitz/Sachsen als Eier- und Fleischlieferanten von Albert Franz aus einer Kreuzung von Rouenente, deutsche Pekingente und blaue Pommernente erzüchtet. Franz hat 1924 schon mit der Erzüchtung begonnen. Hierzu kreuzte er einen blauen Pommernentenerpel mit einer Rouenente, erst später hat er die deutsche Pekingente eingekreuzt.

1934 hat Franz die Rasse zum ersten Mal vorgestellt. 1952 musste er wieder mit der Züchtung anfangen, weil es nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nur wenige Tiere noch gegeben hatte. Die Rasse wurde 1957 in der ehemaligen DDR anerkannt.

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Sachsenenten gehören mit zu den schwersten Entenrassen, sind aber trotz ihrer Größe flink und agil. Erpel werden ca. 3,5 kg und Enten 3,0 kg schwer.

Die Erpel gibt es in blau-gelb mit einem taubenblauen Kopf und Oberhals, der bis zum weißen geschlossenen Halsring geht. Enten sind erbs-gelb vom Kopf bis zur Brust. Im Gesicht hat sie zwei fast weiße Streifen, die Zügeln genannt werden und an der Schnabelwurzel anfangen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Sachsenenten beträgt etwa 10 Jahre. Die Enten sind ziemlich laut, dafür brauchen sie auch nichtmal einen Grund.

Sie hat ihren Namen nach der Ausstellung 1934 in Sachsen erhalten, wo sie zum ersten Mal vorgestellt wurde.

Merkmale und Charakter

Sachsenenten kann man an der kräftigen Landentenform erkennen. Sie haben einen breiten, langen Körper und keine Kielbildung. Ihre Körperhaltung ist fast waagerecht. Sie sind für ihre Größe agil und flink unterwegs.

Sie sind in ihrem Auslauf emsig auf der Suche nach Schnecken und Kleingetier, aber auch nach leckerem Grünzeug. Wenn die Enten im Sommer der prallen Sonne ausgesetzt sind, bleicht das Gefieder schnell aus.

Wie alle Entenrassen baden sie sehr gerne. Sie sind nicht brutfreudig und im Umgang sehr umgänglich, weshalb sie auch für Anfänger gut geeignet sind.

Farbschläge Sachsenenten:

  • blau-gelb
  • erbs-gelb

Herkunft

Die Sachsenenten wurden in Chemnitz/Sachsen von Albert Franz erstmals erzüchtet. Um eine Zweinutzungsrasse für Eier und Fleisch zu erzielen, kreuzte er Rouenente, deutsche Pekingente und blaue Pommernente.

Haltung

Sachsenenten fliegen nicht, sie sind in ihrem Auslauf glücklich unterwegs und suchen fleißig nach Schnecken, Käfern und Insekten, aber auch Grünzeug verspeisen sie gerne. Frisches Trinkwasser muss ihnen täglich zur Verfügung gestellt werden.

Zum Baden ist ein Teich oder ähnliches ein unabdingbares Muss, damit sie ihr Gefieder pflegen und mit dem Sekret aus der Burzeldrüse einfetten können.

Sie stellen in der Haltung keine hohen Ansprüche und sind pflegeleicht. Jedoch brauchen sie nachts einen gut gesicherten Stall, in dem sie vor Fressfeinden geschützt sind.

Vergesellschaftung

Sachsenenten können zusammen mit anderem Wassergeflügel und auch Hühnern gehalten werden. Während der Brut sollte die brütende Ente separiert werden, damit sie weder von den Hühnern noch von den anderen Enten gestört wird.

Nachts sollten die Schlafquartiere getrennt sein, schon allein aus dem Grund, dass Hühner auf den Stangen schlafen und Enten auf dem Boden.

Eier und Brut

Sie legen in der Zeit von März bis Juni zwischen 80 und manchmal sogar bis 100 Eier, die etwa 80 g schwer sind. Die Schalenfarbe ist weiß und sie sind sehr gut zum Backen und Kochen geeignet.

Was die Zucht betrifft, sind Sachsenenten für Naturbrut eher ungeeignet, da sie brutfaul sind. Dafür sind sie kunstbrutfest, der Schlupf und die Aufzucht der Küken im Brutapparat funktioniert problemlos.

Geschlechtererkennung

Um das Geschlecht bei den Küken bestimmen zu können, kann durch einen erfahrenen Tierarzt mit dem Kloakentest das jeweilige Geschlecht bestimmt werden. Im Alter von ca. 7 bis 10 Wochen kann man an der Stimme das Geschlecht erkennen und zwar machen Erpel tiefe Räp Räp Laute, während die Entendamen schon laut quaken können. Am besten nimmt man sie dazu kurz auf den Arm, denn da wird sich am meisten lauthals beschwert.

Bei ausgewachsenen Tieren erkennt man das Geschlecht leicht am Gefieder. Entendamen sind eher schlicht und unauffällig, während das Männchen ein schimmerndes Gefieder hat. Auch haben die Erpel eine sogenannte Erpellocke.

Fütterung

Sachsenenten sind in der Fütterung anspruchslos und versorgen sich tagsüber selbst, wenn sie draußen unterwegs sind. Zu ihren liebsten Speisen gehören Schnecken, kleine Käfer, Insekten und Gras.

Im Winter wollen sie auch nach draußen und müssen eine Bademöglichkeit haben. Zudem sollte ihnen im Winter ein fettreiches Futter zugefüttert werden. Im Handel gibt es Körnerfuttermischungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Wassergeflügel abgestimmt sind.

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Wenn sie draußen kein Gras mehr finden können, kann ihnen als Ersatz Gemüse und Salat angeboten werden. Zur Verdauung benötigen sie kleine Steinchen, die die Nahrung im Muskel-Magen vermahlt. Hierfür kann man Muschelgrit in einem extra Schälchen reichen.

Sachsenenten sind wegen ihrer problemlosen und anspruchslosen Art gut für Enteneinsteiger geeignet.

Verzehr

Da die Sachsenenten zu den schweren Rassen zählen, ergeben sie einen schönen Braten. Das Fleisch ist hervorragend und lecker. Es ist zart, intensiv im Geschmack und hat eine gute Faserung und egal ob Schenkel oder Brust, es ist ein Genuss für jeden Gourmet.

Tipps und Fazit

Sachsenenten liefern Fleisch auf hohem Niveau. Außerdem kann man sich über schmackhafte Eier freuen. Die umgängliche Art macht sie zu einer beliebten Ente, sowohl bei Züchtern als auch bei Hobbyhaltern. Die Sachsenenten werden weltweit gezüchtet.

Häufige Fragen

Wie groß werden Sachsenenten?

Die Sachsenenten bringen ein Gewicht von ca. 3,0 kg auf die Waage und die Erpel 3,5 kg.

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Sind Sachsenenten laut?

Insbesondere die Entendamen sind relativ laut und bis sie losschnattern brauchen sie nicht viel.

Was kosten Sachsenenten?

Sie kosten zwischen 25 und 45 Euro.

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