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Das New Hampshire Huhn

Steckbrief + -
Gewicht: 3,5kg
2,5kg
Winterleger:
Legeleistung: 1. Jahr= 235
2. Jahr= 180
Eierfarbe: eifarbe_braun
Kategorie: Legehuhn
Anfängerrasse
Vor der Anschaffung der ersten Hühner gibt es einiges zu beachten. Der foglende Ratgeber hilft dir dabei unnötige Fehler zu vermeiden.

Allgemeines

Wer eine Hühnerrasse sucht die nicht nur hübsch anzusehen ist, sondern auch fleißig Eier legt wird bei den New Hampshire Hühnern sicher fündig. Da sie in der Haltung anspruchslos sind, sich gut zähmen lassen und nicht gerade flugfreudig sind, erfreuen sie sich bei Hobby-Hühnerhaltern großer Beliebtheit. Obwohl New Hampshire Hühner auf asiatische Ahnen und Kampfhuhn-Rassen zurückblicken können, sind sie ausgesprochen sanftmütig und von angenehmen Temperament.new_hempshires_hahn_und_henne

Das New Hampshire Huhn für Anfänger

New Hampshires brauchen nicht unbedingt einen großen Auslauf und können daher auch gut in stätischen Gärten gehalten werden. Sie sind außerordentlich friedfertig untereinander und werden rasch zahm. Dazu gelten sie als sehr robust und stellen wenig Anspruch an das Futter.

Ein Umzäunung mit einer Höhe von 150 cm reicht bereits aus, um ihre Neugierde auf Nachbars Garten in Grenzen zu halten. Einzig der große Kamm und die ausgeprägten Kehllappen müssen im Winter vor allem bei den Hähnen vor Erfrierungen geschützt werden. Ansonsten lassen sich New Hampshire Hühner bei Minustemperaturen auch gut im Stall halten, ohne dass es zu Federpicken oder Aggressionen kommt.

Legeleistung und Eierdetails

Die Legeleistung von New Hampshire Hühnern im ersten Legejahr liegt bei rund 235 Eiern. Damit heben sie sich deutlich von den Zwienutzungsrassen ab und zählen zu den Legehühnern. Dennoch ist ihr Fleisch nicht zu verachten. Ab dem zweiten Legejahr nimmt die Zahl der Eier deutlich ab, ist mit 160 bis 180 Eiern im Jahr aber immer noch recht ordentlich. Die Eier haben durchschnittlich ein Gewicht von 55 Gramm und eine feste braune Schale.

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Wer sich auf eine Naturbrut bei den New Hampshires freut wird in der Regel enttäuscht werden. Die Henne werden eher selten brütig. Sollten sie jedoch tatsächlich Eier ausbrüten, sind sie liebevolle und fürsorgliche Glucken. Auf Grund der festen Schale eignen sich New Hampshire Eier jedoch sehr gut für die Kunstbrut.

Die Haltung des New Hampshire Huhns – so gelingt´s

Ein trockener und im Winter beheizbarer Stall sowie ein kleiner Auslauf genügen dieser Hühnerrasse bereits. Da sie aufgrund ihres Gewichts nicht unbedingt aufs Fliegen versessen sind, reichen 1,5 Meter, um sie in ihrem Gehege zu halten. Zur Sicherheit gegen Feinde aus der Luft sollte es allerdings mit einem Netz überspannt sein.

Wenn im Winter die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt liegen, sollten die Tiere besser im Stall bleiben, damit sie an Kamm und Kehllappen keine Erfrierungen erleiden. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass auch im Stall keine frostigen Temperaturen herrschen.

Tipp: Um den Kamm und die Kehllappen bei Hahn und Huhn im Winter vor Erfrierungen zu schützen, kann man sie dick mit Vaseline einreiben.

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Ein trockenes Sandbad, ausreichend Platz im Stall und erhöhte Sitzstangen, die über eine Hühnerleiter zu erreichen sind, machen diese Hühnergattung bereits glücklich.

Fütterung des New Hampshire Huhns

New Hampshires sind beim Futter nicht mäkelig und stellen auch keine großen Ansprüche an die Zusammensetzung. Dennoch sollte das Futter ausgewogen sein und durch frisches Grün sowie Obst und Gemüse und hin und wieder ein gekochtes Ei, gekochte Kartoffeln oder Reis und Nudeln ergänzt werden.

Gelegentliche Leckereien lassen die menschenfreundlichen Hühner schnell handzahm werden. Frisches Trinkwasser und Kräuter machen den Speiseplan komplett. Unverdorbene Küchenreste dürfen hin und wieder natürlich auch gerne verfüttert werden.

Herkunft und Merkmale

Wie der Name schon verrät stammt diese Hühnerrasse aus New Hampshire in Neuengland. Sie wurden aus den in Rhode Island beheimateten Rhodeländer weiter gezüchtet. Daher geht die Zuchtlinie wie bei den Rhodeländern auf asiatische Rassen und Kampfhühner zurück. Allerdings ist bei den New Hampshires nichts mehr von der einstigen Kampfeslust übrig geblieben. Lediglich die kräftigen Läufe erinnern an ihre kampferprobten Vorfahren.

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Erst in den 1940ern kam die Rasse auch nach Europa, wo sie durch die Einkreuzung von Legehybriden weiterentwickelt wurde. So kamen zu dem ursprünglichen rot-goldbraunen Farbschlag noch ein Weißer und ein dreifarbiger Farbschlag hinzu.

Bei den Züchtern und auf Ausstellungen anerkannte Farben sind:

  • Rot-goldbraun
  • Rot-goldbraun blaugezeichnet
  • Weiß

Zusätzlich wurde auch ein kleinwüchsiger Schlag gezüchtet und zu einer eigenen Zwerghuhn-Rasse erklärt.

Bei den großen New Hampshire haben ausgewachsene Hähne ein Gewicht von bis zu 3,5 Kilogramm und die Hennen bringen um die 2,5 Kilogramm auf die Waage.

Besonders die Hähne stechen optisch durch ihre Dreifarbigkeit hervor und haben ein festes und glänzendes Gefieder. Die Hühner hingegen neigen dazu während der Legeperiode und im Sommer auszubleichen und ein eher fleckiges Federkleid zu bekommen.

kamm_kehllappen_ohrlappen_new_hampshireDie Hähne haben einen großen roten Einfachkamm mit fünf deutlich erkennbaren Zacken. Auch Kehllappen, Ohrlappen und das unbefiederte Gesicht sind von kräftiger Rotfärbung. Bei den Hühnern fallen diese Merkmale deutlich kleiner und dezenter aus. Schnabel und Läufe sollen von kräftig gelber Farbe sein.

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Tipps vom erfahrenen Hühnerzüchter

kueken_new_hempshireDie Rasse der New Hampshires zählt zu den ursprünglichen Gattungen und eignet sich daher gut für die Hobbyzucht. Allerdings sollte die Brut entweder mit einer Leihglucke oder in einem Brutkasten erfolgen. Die Küken sind wuchsfreudig, lassen sich gut mästen und erfreuen ihre Besitzer bald mit einer ordentlichen Legeleistung.

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